Kaum schreibt man mal eine ganze Woche nichts, dann geht es einem so, das man anschließend nicht weiß, womit man anfangen soll – also selber schuld  😉

Okay, fangen wir mit doch einfach damit an, womit wir aufgehört haben – Charlie 🙂

Charlie ist am Dienstag Abend in ein neues Zimmer umgezogen, die schwarze Mietze Phoebe ist nämlich biestig zu ihm gewesen und da tat der arme Kerl mir so leid, das schnell eine Lösung her musste : Unsere Wohnung ging ja nicht, da steht ja den ganzen Tag die Tür zum Balkon offen und nachdem Charlie gleich am ersten Tag einen Fluchtversuch gestartet hatte, bekam er erstmal Hausarrest verordnet 😦

Also blieb nur das Nachtschichtzimmer : Das ist ein Raum im EG, da steht ein hoher Schrank drin, und ein Bett, das mein Mann benutzt, wenn er mal Nachtschicht arbeitet – außerdem jede Menge Flohmarktkisten.

Das Bett habe ich mit Decken für Charlie gemütlich gemacht, seine Kuschelröhre und eine Transportbox stellte ich auch noch hin.

Die Kisten habe ich neben dem Schrank aufgestapelt. Das Zimmer hat zwei Fenster, eines geht zum Garten hin, da kann Charlie also schön rausgucken, bei dem anderen ließ ich den Rolladen halb auf, so das es geöffnet bleiben konnte für frische Luft.

Das sieht nun alles so aus :

Fenster zum Garten

Charlies Bett

Frischluftfenster 🙂

Das Problem war, das Charlie sich ständig, wenn jemand ins Zimmer kam, auf den Kleiderschrank geflüchtet hat – da saß er dann – unerreichbar 😦

Also habe ich einen Teil der Kisten auf dem Schrank verstaut, mit dem Ergebnis : Kein Platz mehr für Charlie 😉

Das hat nun dazu beigetragen, das Charlie seine Schläfchen in der Box auf dem Bett hält, dabei bleibt viel Platz für mich und ich lege mich zu ihm, streichle ihn und rede mit ihm 🙂 Das mag er gerne, denn er schnurrt dabei und dreht das Köpfchen, damit ich auch wirklich alle strategisch wichtigen Streichelstellen erreiche 😉

Außerdem haben wir nun mit Bachblüten angefangen, sie sollen ihn unterstützen, das er seine Scheu uns gegenüber verliert und die Trauer, seine alte Heimat und die gewohnte Umgebung verloren zu haben besser zu verarbeiten !

Die Zeit wird zeigen, ob es wirkt !

Zusätzlich bekommt er auch noch die „Sammy – Therapie“ :

Mein liebes rotes Bärchen besucht ihn mehrmals am Tag für eine Stunde oder so –  je nachdem wie lange Sammy bleiben mag – um Charlie zu zeigen, das er nicht allein ist und das Kater es hier echt gut haben kann – vielleicht kann Sammy ja noch seine Spanisch – Kenntnisse zusammenglauben und es ihm hier richtig schmackhaft machen 😉

Fortsetzung folgt …

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Gestern abend kam Benny vom Freigang zurück und hatte wieder ein Mitbringsel dabei : Letzte Woche war es ein Vogel, mit dem ich ihn aber auf dem Balkon raussetzte – bei Vogelfedern und Überresten werde ich auch weiterhin streiken – diese Mal war es eine Spitzmaus 😦

Da diese aber von Katzen bekanntlich nur gefangen aber nicht gefressen werden, landete sie dann vor Fine’s Füßen :

Fine’s sanftes Seelchen fühlte sich dann natürlich gleich berufen, einen Voodoo Tanz zwecks eventueller Wiederbelebung auszuführen :

Mal lieb von der Seite angucken und sanft mit der Pfote auf den Boden klopfen soll wahre Wunder vollbringen … neeee, noch nix 😦

Neuer Versuch : Schlangenmäßiges Winden und kätzische Zauberformeln dabei ausstoßen ? Nööööööö, immer noch nix 😦

Vielleicht doch etwas näher und mit Pfote anknuffen ? „HALLO“ ???

Körperkontakt ? Na gut, ich bin ja nicht zimperlich : Drauflegen ???

Okay, letzter Versuch : Wie wärs mit etwas Katzenklo – Duft ??? Komm schon, gib dir auch mal Mühe !!!

Herrje, ich geb’s auf – da ist nix mehr zu machen 😦  MAAAAAAAAAMA ? Bitte entsorgen !

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Heute sollen auch noch 6 Kitten zu mir  kommen, ich sitze hier auf glühenden Kohlen und warte seit Stunden auf den Anruf, das ich losfahren kann – schlechte Organisation dieses Mal 😦

Dann habe ich allerdings erstmal Aufnahmestopp, mit insgesamt 9 Kitten und 2 erwachsenen Katzen ( eine davon derzeit rollig *seufz* ) sowie meinen eigenen bin ich bis unters Dach belegt, wie man so schön sagt 😉