Der Dezember war bis jetzt ein wirklich aufregender Monat für mich – ich durfte das erste Mal  Bilanz ziehen in Bezug des geschäftlichen Erfolges von meinen Nebentätigkeiten an denen ich mich dieses Jahr versucht habe und die so ein kleiner Schritt in Richtung Selbstständigkeit und kleines „Zubrot“ für die Katzen sein sollen, indem wir die Einkommenssteuererklärung vorbereitet haben, was an sich schon ein Abenteuer ist, wenn man sowas vorher noch nie gemacht hat – mit der tatkräftigen Hilfe von lieben Freunden haben wir das dann aber doch irgendwie hingekriegt und das nächste Mal sind wir dann schon alte Hasen 😉

Eine Freundschaft ging zu Ende, auf eine sehr traurige Weise, die ich nicht für möglich gehalten habe, das mir sowas mal passiert und was mich die Worte „Freundschaft,Vertrauen“ in einem neuen Licht sehen lässt …

Ich habe für mich nun damit  abgeschlossen, da gibt es nichts, was noch zu reparieren wäre oder dem es nachzutrauern lohnt und hoffe für meinen Gegenpart, das dieser es auch schafft einen Schlußstrich zu ziehen und zwar ohne das wir uns gegenseitig das Leben schwer machen müssen …

Vorletzte Woche hatten ich dann noch so ein Schreckerlebnis mit Maja, über das ich absichtlich erst heute berichte, weil ich irgendwie das Gefühl hatte, das es Unglück bringen würde, hier gleich alles auszuplaudern !

Es war die Nacht von Montag auf Dienstag : Da ich sowieso immer einen leichten Schlaf habe und beim geringsten Piep gleich hellwach bin, habe ich sofort gemerkt, das was nicht stimmte – Maja benahm sich merkwürdig, sie, die sich sonst nur durch ein Erdbeben oder schlimmeres von meiner Seite aufschrecken lässt, war ungewöhnlich unruhig und so knipste ich das Licht an, um zu schauen, was mit ihr war !

Ich erschrak furchtbar, denn sie sackte beim aufstehen plötzlich kraftlos zur Seite und blieb dann liegen, sie war nicht zu bewegen auch nur ansatzweise wieder ihre eigentliche Schlafposition, nämlich zusammengerollt an meinen Bauch gekuschelt, einzunehmen ! Da sie aber ruhig atmete und auf Streicheln von mir, mit Schnurren antwortete und auch sonst keine ungewöhnlichen Reaktionen zeigte, nur dieses auf der Seite liegen wollen, was ich bei ihr vorher noch nie gesehen hatte, versuchte ich schließlich, wieder einzuschlafen, woran aber verständlicherweise nicht wirklich zu denken war, denn ständig musste ich wieder das Licht anschalten um nachzuschauen, was mit Maja los war ! Irgendwann stand Maja dann auf – sie war wohl von meiner Unruhe genervt –  und legte sich auf dem Rattankorb vor der Heizung und ich dachte, okay, sie sucht die Wärme !

Gegen Morgen kuschelte sie dann irgendwann wieder neben mir und ich versuchte, den Spuk in der Nacht wenigstens noch für ein oder zwei Stunden zu vergessen !

Bei der morgendlichen Fütterung haute sie erstaunlicherweise ordentlich rein, war aber anschließend sehr unruhig, was ich so gar nicht von ihr kenne, außerdem kam es mir so vor, als wenn sie das linke Vorderbei schonen würde, also beschloß ich dann doch wenigstens zur Kontrolle zum TA zu fahren !

Wie gut das ich auf mein Bauchgefühl gehört habe, denn das Röntgenbild das die TÄ dann machte, brachte eine wenig erfreuliches Ergebnis zutage 😦

Maja leidet an einer Herzinsuffizienz : Ihr Herz liegt ziemlich tief im Brustkorb und funktioniert dahingehend nicht ausreichend, um mit genügend Sauerstoff versorgen zu können – das was gewöhnlich auf Röntgenbilder schwarz und klar gezeichnet ist, zeigt sich bei Maja wie von Nebelfluten umschattet …

Da Maja nun nicht gerade die geduldigste Patientin ist, und sie schon allein das Autofahren in der Box hasst, war es erstmal unmöglich, ihr Herz vernünftig abzuhören, weswegen die TÄ sie zur Beobachtung in der Praxis behielt – ein paar schlimme Stunden Warten hieß es nun für mich !

Nachmittags kam dann der erlösende Anruf, das ich sie abholen kann : Sie wird nun erstmal Fortekor bekommen, allerdings habe ich einen Termin für ein Blutbild, bei dem auch die Herzenzyme zeigen werden, ob evtl. ein Herzultraschall notwendig ist – denn es ist nicht nur eine Kostenfrage, sondern ganz einfach auch sehr viel Stress, diese Untersuchung zu machen.

Aber ich will ganz einfach sicher gehen, das die Fortekor Tabletten die richtigen für Maja sind, bzw. die Dosierung mit einer ganzen Tablette wirklich notwendig ist, zumal sie laut meiner anderen TÄ auch Wasser in der Lunge hatte, was ja nicht einfach wie von Zauberhand selber weg geht ! Aber es geht ihr im Moment gut, sie frisst, schläft viel und ist somit wieder die alte Maja, die ich von Herzen liebe 🙂

Kummerkatze Maja

Was guckst du so ? Mir geht’s gut !!!

Es gibt allerdings auch noch erfreuliche Nachrichten, denn ich war am Donnerstag mit Benny zu seinem HCM Check, bei dem wieder ein Herzultraschall gemacht wurde : Die Kardiologin war so zufrieden mit den Ergebnissen, das wir nun die Dimazon Tabletten absetzen dürfen und nun nur noch täglich die 1/2 Tablette Fortekor nehmen müssen ! Ich freu mich so sehr darüber, denn ich hab nun auch mal wieder gute Nachrichten gebrauchen können und diese war es definitv 🙂

Meinem süßen roten Schatz geht es prima *freu*

Meinem süßen roten Schatz geht es prima *freu*

So, morgen geht es nun noch 1x zur Arbeit und dann habe ich erstmal ein paar Tage frei – viel Zeit um sie mit meinen Süßen und meinen Lieben zu geniesen und das werde ich ausgiebig tun 🙂

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